Donnerstag, 13. September 2018

Freitag, 7. September 2018

Schneebiger Nock und Fernerköpfl: Hochalpiner Übergang zur Rieserfernerhütte

Auch an diesem Morgen waren wir wieder die Einzigen, die sich von der Kasseler Hütte so früh auf den Weg machten. Unser Ziel: Der Schneebige Nock (3358m), zweithöchster Gipfel der Rieserfernergruppe. Ihn galt es zu überschreiten, um dann über einen wenig ausgeprägten weiteren Dreitausender zur Rieserfernerhütte absteigen zu können. Hier wollten wir noch einmal übernachten, bevor wir unser Basecamp im Tal bezogen.


Dienstag, 4. September 2018

Über den Nordwestgrat auf den Hochgall (3436m)

Er ist das Schaustück des Reintals, Gruppenhöchster und zieht von Rein in Taufers mit Sicherheit alle Blicke auf sich: Der Hochgall, der "hohe glänzende Berg". Von keiner Seite wirklich leicht zu besteigen, für den geübten Alpinisten bei guten Bedingungen jedoch eine wahre Traumtour: Über den formschönen Nordwestgrat geht es in leichter Kletterei (bis II+) dem deutlich über der 3000er-Marke liegenden Gipfel entgegen.


Freitag, 31. August 2018

Norwegen: Vom Gletscher zum Fjord in drei Tagen

Nachdem ich die letzten Urlaube immer in den heimischen Alpen verbrachte, sollte es zur Abwechslung mal in andere Gefilde gehen. Norwegen war als Ziel schnell gefunden, und natürlich wollten wir das Land auch wandernd erkunden. In drei Tagen sollte es von Finse, der mit 1222m höchstgelegenen Bahnstation Nordeuropas, nach Aurland am Sognefjord gehen.


Mittwoch, 15. August 2018

Obere Wettersteinspitze (2298m) als Bike&Hike

Normalerweise plane ich meine Touren sehr sorgfältig, vor allem, wenn es sich um anspruchsvollere Unternehmungen handelt. Dieses Mal jedoch fiel die Entscheidung sehr kurzfristig, sodass ich mich nicht mehr intensiver mit der Tour beschäftigte. Zudem sollte es ja nur eine Wanderung sein. Anstatt also von vornherein die Räder mitzunehmen (was natürlich deutlich preiswerter gewesen wäre) entschieden wir uns daher ebenso spontan am Bahnhof Mittenwald, zwei Mountainbikes für die ersten Kilometer zu leihen. Einen wirklichen Zeitgewinn im Aufstieg bescherte uns dies zwar nicht, aber allein für's genüssliche Ausrollen hat es sich doch irgendwie gelohnt.


Sonntag, 22. Juli 2018

Kopftörlgrat: Folge dem Speck!

18:30 Uhr. Endlich können wir uns nach acht Stunden am Grat der Kletterschuhe entledigen und das Seil einpacken. Die letzte Seillänge (IV-, "oft feuchter Kamin") schenken wir uns. Vom Wanderweg trennen uns also nur noch ein paar Schrofen. Doch wo genau ist die Umgehung? Trittspuren Fehlanzeige. Wir gehen los und hoffen, uns auf den letzten Metern nicht noch irgendwo zu verfransen. Dann könnte es eng werden...


Dienstag, 10. Juli 2018

Guffert über Südkante (VI-)

In Arco bin ich dieses Jahr ja tatsächlich ein bisschen mutiger und routinierter geworden was das Felsklettern angeht. Also Guffert Südkante, je nach Angabe V+ bis VI-. Natürlich in Wechselführung; wenn ich anfangen würde, hätte ich maximal eine V- vorzusteigen. Und die plattige Schlüsselstelle sollte im Nachstieg ja wohl auch ganz gut funktionieren.