Freitag, 17. Juni 2016

Einsame Spritztour zum Hammerstein (1278m) bei Aschau i.Chiemgau

Die Idee war eigentlich ganz simpel: Wegen einer angekündigten Schlechtwetterfront, die im Laufe des Tages von West nach Ost durch die Nordalpen ziehen sollte, suchten wir uns ein Ziel möglichst weit im Osten aus, welches wir auch noch relativ zügig erreichen konnten. Auf Alois' Seite stieß ich auf die Tour über Hammerspitze und Zellerhorn. 900hm und 4,5 Stunden sollten noch vor dem großen Regen machbar sein - so zumindest die Hoffnung.


Um kurz nach 8 Uhr starteten wir am Bahnhof Aschau (615m). Noch war es warm und auch die Sonne zeigte sich ab und zu. Dem ziemlich eintönigen direkten Weg zur Hofalm folgten wir zunächst bis zur selbigen. Obwohl sich hier der Himmel Richtung Südwesten schon verdunkelte und es ein paar Tropfen regnete, setzten wir unseren Weg fort: Erst einige Meter auf dem alternativen Almzustieg, dann rechts unter dem Weidezaun hindurch und schließlich dem Nordostrücken des Hammersteins folgend auf immer deutlicheren Pfadspuren hinauf.


Durch schönen Wald...


... gelangt man zur Schlüsselstelle, einem kleinen Kamin, der jedoch durch ein Stahlseil entschärft ist.


Wenige Meter später erreicht man das Gipfelkreuz des Hammersteins (1278m).


Leider kamen bei unserem Besuch zum leichten Regen auch noch Sturmböen dazu, was uns dazu bewog, die eigentlich geplante Runde über Zellerhorn, Zellerwandl und den Laubenstein nicht fortzusetzen.

Ungemütlich wird's

Es ging also wieder auf gleichem Weg hinab, ohne natürlich eine entspannte Einkehr auf der Hofalm zu verschmähen - Zeit hatten wir jetzt ja schließlich reichlich.


Für den Rückweg nach Aschau wählten wir den etwas längeren, aber auch schöneren Weg, der von der Alm zunächst nach Süden führt. Hier gab es noch einige schöne Blumen zu bewundern:

Teufelskralle

Flockenblume

Akelei

  • Tourdatum: Samstag, 11.06.2016
  • Zeitbedarf: Bahnhof Aschau - Hammerstein 2 Stunden, Rückweg zur Alm 30 Minuten, Abstieg nach Aschau gut 1 Stunde
  • Höhenmeter: etwa 660

Kommentare:

  1. Hallo Rebecca,

    Schade da habt ihr wirklich eine der schönsten Touren in den Chiemgauern verpasst die ich kenne. Unbedingt nochmals bei guten Verhältnissen angehen, dann vielleicht bis zum Spitzstein hinüber....

    Vg Ameranger

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    1. Hallo Ameranger,

      ja, echt schade, der schönste Teil wäre ja erst nach dem Hammerstein gekommen. Aber so hatte es leider überhaupt keinen Sinn. Wiederkommen werden wir aber bestimmt!

      Viele Grüße

      Rebecca

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