Sonntag, 23. November 2014

Breitenstein (1622m) mit "Fensterl" und Erkundung Ostgrat

Der Breitenstein ist ein beliebter Wandergipfel in unmittelbarer Nachbarschaft des Wendelsteins. Doch es führen auch relativ bis äußerst einsame Pfade hinauf. Für den Anstieg suchten wir uns den nicht markierten, jedoch in den Karten verzeichneten Weg über das Naturdenkmal "Breitensteiner Fensterl", welches in luftiger Kletterei sogar bestiegen werden kann, aus. Der Abstieg sollte über den weglosen Ostgrat geschehen.


Reist man mit der BOB an, hat man zunächst eine flache Eingehpassage von Geitau nach Birkenstein vor sich. Danach richtet man sich nach den Schildern zur Kesselalm, biegt allerdings relativ bald auf einen unmarkierten, aber deutlichen Weg ab. Dieser führt über einen mal mehr mal weniger deutlichen Pfad durch schönes Waldgelände zum Breitensteiner Fensterl auf etwa 1300m.



Zwar ist dieses im oberen Teil versichert und mit zusätzlichen Eisenkrampen versehen, doch verlangt es trotz allem eine sehr ausgesetzte Kletterei bis zum unteren dritten Schwierigkeitsgrad.



Am "Gipfel" haben etwa zwei Personen Platz, sodass wir uns nur wenige Minuten nach unserer Ankunft wieder an den Abstieg machten, da bereits zwei weitere Kraxler oben ankamen.


Am Fuß des Fensterls angekommen zählten wir gut zehn Personen - von einem "vergessenen" Pfad kann also eher weniger die Rede sein... Weiter ging's nun über den West- zum Hauptgipfel des Breitensteins, wo erwartungsgemäß viel los war.



Da wir unsere Ruhe haben und ja sowieso den Ostgrat (Bild oben) für den Abstieg nutzen wollten, entfernten wir uns um etwa hundert Meter vom Kreuzgipfel und ließen uns dort in aller Ruhe Brotzeit und Muffins schmecken.



Da es bereits halb vier war und wir nicht wussten, wie gut wir den Weg über den Ostgrat finden würden, ließen wir es bei einer Erkundung bleiben. Ein uns entgegenkommender Bergsteiger gab uns den Tipp, den Ostgrat im Aufstieg zu begehen - angesichts des teilweise steilen Terrains und der Orientierung vielleicht keine schlechte Idee.


Der Abstieg erfolgte über die bereits geschlossene Kesselalm.

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