Samstag, 14. Januar 2017

Lahnenkopf (1416m) - Skitour für Hartgesottene

Eine Skitour für Hartgesottene ist der Lahnenkopf nicht per se. Eigentlich ist die Tour sogar richtig schön, wenn man eine kleine Unternehmung mit überschaubaren Höhenmetern sucht und aus Richtung München nicht weit fahren möchte. Trotzdem bietet der Gipfelhang ein recht steiles, nicht zu kurzes Abfahrtsvergnügen. Allerdings - und hier liegt der Knackpunkt - ist er scheinbar ganz gut mit kleinen Felsen durchsetzt. Man sollte den Lahnenkopf also besser nicht als Skitour nach dem allerersten Schneefall auswählen...


Los geht die Tour am kostenfreien Parkplatz beim Hennererhof. Zunächst eben, dann sanft ansteigend folgt man dem breiten Forstweg. Erreicht man erstmals freies Gelände, ist auch die Obere Krainsberger Alm nicht mehr weit.


Noch ein paar Meter weiter, und man kann endlich den schönen Gipfelhang einsehen - ein Sahnestückchen bei Pulverschnee!


Hinauf geht es jedoch durch den immer lichter werdenden Wald rechterhand, ...


... bis man schließlich zur kreuzlosen Gipfelkuppe gelangt. Die Aussicht ist leider recht beschränkt.


Außerdem war es bei unserem Besuch am Dreikönigstag ziemlich eisig, sodass wir nicht lange verweilten, sondern uns zügig für die Abfahrt bereit machten. Oben ging es dank der erheblichen Neuschneemengen noch ganz gut, ...


... weiter unten zwangen uns allerdings die unter dem Schnee verborgenen Felsklötze zu einer sehr vorsichtigen Fahrweise. Immer wieder setzten wir mit den Skiern auf Fels oder Gras auf, sodass leider kein großer Genuss aufkam. Schade um den tollen Pulverschnee!


Den nicht geräumten Teil des Forstwegs fuhren wir größtenteils in Schussfahrt in der Aufstiegsspur, im unteren, pistenmäßig präparierten Teil gingen sich noch ein paar schöne Schwünge aus. Viel zu schnell waren wir schließlich schon wieder am Hennererhof, wo es (fast unverdienterweise) zum Abschluss noch ein super leckeres Gamsgulasch mit Dinkelspätzle, Blaukraut und Salat gab.


  • Tourdatum: Freitag, 06.01.2017
  • Zeitbedarf: 1,5 Stunden für den Aufstieg
  • Höhenmeter: 600
  • Lawinenlage: Warnstufe 2 unterhalb der Waldgrenze (Triebschnee von Nordwest über Nord und Ost bis Südost)

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